Barbara Pachl-Eberhart

Über Mich

Hallo! Ich heiße Barbara Pachl-Eberhart. Kommt Dir mein Name irgendwie bekannt vor? Das könnte sein. Möglicherweise hast Du mich nämlich schon einmal im Fernsehen gesehen. Oder im Radio gehört. Oder mein Buch „vier minus drei“ lehnt in Deinem Bücherschrank.

Barbara Pachl-Eberhart Dialogikum Phönixberg

Zur Erklärung: Ich bin diese Frau, deren Schicksal (und Schicksalsbewältigung) seit 2008 quer durch alle Medien gegangen ist – bis heute werde ich oft zu Interviews gebeten, wenn es um das neue Ja zum Leben geht. Das liegt nicht zuletzt an dem Buch „vier minus drei„, das ich 2010 geschrieben habe und das ein Spiegel-Besteller wurde (inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt).

Warum findest Du mich nun hier, in der LieblingsLebensgefühlsManufaktur? Ganz einfach: Weil ich noch lebe. Weil ich – trotz meines Schicksals und wegen ganz vieler Dinge, die seither geschahen – gut und froh und glücklich lebe.

Das Schreiben hat auf diesem Weg eine wichtige Rolle gespielt. Ich habe mich neu in mein Leben hineingeschrieben. In Buchform, im Tagebuch. Und auf vielen losen Zetteln 😊. Ehe mein Mann und meine beiden Kinder 2008 in den Himmel übersiedelt sind, habe ich kaum je geschrieben. Heute mag ich mir ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen.

Inzwischen gibt es sechs Bücher von mir, ein paar davon Best- und Longseller. Ich schreibe … nein, bei weitem nicht jeden Tag. Aber immer, wenn ich wil oder es gerade brauche. Und das ist ziemlich oft.

Weil ich das Schreiben-Können als großes Geschenk, ja: buchstäblich als Geschenk des Himmels und als größtes Geschenk meines Lebens erachte, wollte ich es nicht für mich allein behalten. Deshalb habe ich eine Ausbildung gemacht, in der es um die persönlichkeitsbildende Arbeit mit Mitteln des Schreibens ging: „Poesie- und Bibliotherapie„. Daneben habe ich jahrelang alles aufgesogen, was ich über literarisches und biographisches Schreiben in die Finger bekam.

Inzwischen leite ich seit über zehn Jahren Schreibseminare und freue mich über jede Gelegenheit, Menschen für das Schreiben zu begeistern und ihnen jene Freiheitsgrade zu vermitteln, die – seit der Zeit, in der ich noch  hauptberuflich als Clown gearbeitet habe – zu meiner Vorstellung von einem guten Lebens gehören.

Ich arbeite mit Menschen, die ihr Tagebuch neu beleben wollen. Mit Menschen, die ihre Lebenserfahrungen und Erinnerungen aufschreiben wollen. Und mit Menschen, die sich mit Mitteln des Schreibens entwickeln, fokussieren, innerlich säubern und neu beleben wollen. Meine „Schreibfamilie“ ist inzwischen ganz schön groß – hunderte Menschen schreiben regelmäßig mit mir, immer wieder. Bist Du auch ein Schreibmensch oder willst Du einer werden? Ich heiße Dich willkommen in meiner Welt.

Hier mein Lebenslauf.

Oder eher: eine Betrachtung über das Schreiben von Lebensläufen.

Hast Du schon einmal selbst so einen Über mich-Text geschrieben – einen Lebenslauf, eine „Bio“ oder gar so etwas wie eine „Heldenstory“? Falls ja: Ist es Dir leichtgefallen? Oder hast Du lange darüber gebrütet? Es sollte das Einfachste der Welt sein: über sich selbst zu erzählen. Man kennt sich ja doch schon von Anfang an. Und war doch immer, bei allem, dabei …

Was schwierig ist, ist nicht das Erzählen. Sondern etwas Anderes: Das Weglassen.

Am schwierigsten ist das Entscheiden. Das Auswählen der Bausteine, die schließlich jene Geschichte ergeben, die man – hier, jetzt – von sich erzählen will. Das Bild zu erschaffen, das andere sich machen sollen.

Kein Mensch hat nur eine Geschichte.

Deshalb gehören „Über mich“-Texte zum Schwierigsten, was man schreiben kann. Oder … zum Allerschönsten, wenn man sie als Spiel betrachtet. Warum muss man sich denn entscheiden? Warum sollte es denn nur eine einzige Geschichte sein dürfen?

Wenn ich mit all meiner Arbeit, die ich mache, nur eine einzige Botschaft vermitteln könnte,

… und wenn es nur ein Gedanke wäre, der den Menschen von mir in Erinnerung bleibt, dann wäre es dieser: Alle Versionen Deines Lebens sind richtig und wichtig – und je mehr Geschichten Du über Dich erzählst, umso mehr neue gesellen sich hinzu. Dein Selbstbild, Dein Ich-Gefühl vertieft sich mit jeder Über-Mich-Geschichte, die Du in Worte fasst. Menschen, die Tagebücher und Memoirs schreiben, geben sich nicht mit einer einzigen Version ihrer selbst zufrieden. Sie wissen der Wert der Vielfalt, den Wert der Auswahl zu schätzen. Kreativ sein heißt für sie auch: sich selbst jeden Tag neu erschaffen zu dürfen.

Was also erzähle ich Dir über mich?

In Kürze:

Dass ich Querflötistin und Lehrerin war,
dann Krankenhausclown wurde und darin meinen Traumberuf fand.
Dass ich einen Clownmann und zwei Kinder hatte.
Dass diese drei Menschen zu Ostern 2008 bei einem Unfall starben.

Dass ich das Geschenk, das mir durch das Schreiben zuteil wurde – die Heilkraft, die Selbstprüfung und Selbstfindung, den Stolz, die Bewusstheit und Achtsamkeit, die Freiheitsgrade, die Freude, den sicheren Hafen, den verlässlichen Halt – an andere weitergebe.

 

Das alles weißt Du jetzt von mir.

Was Du nicht weißt, aber doch ahnen kannst, weil ich ja ein ganz normaler Mensch bin: Dass es über mich noch viel mehr Geschichten zu erzählen gibt. Einige davon sind genauso groß wie die vom Tod meiner Familie. Andere sind winzig. Meine Geschichten sind banal, lustig, seltsam, kaum nachvollziehbar, sehr verständlich, aufregend, typisch ich oder auch mal Ausnahmen von der scheinbaren Regel.

Dass ich all diese Geschichten erzählen kann und mit dem Erzählen längst nicht am Ende bin, habe ich der Tatsache zu verdanken, dass ich seit 2008 nicht aufgehört habe zu schreiben, das ich nicht stehengeblieben bin bei dem „Über mich“, das mir das Leben in den Rucksack gesteckt hat. Mein heutiges Glück, mein Selbstgefühl und meine Vielfalt verdanke ich dem, was ich über das Schreiben weiß. Und dem, was das Schreiben mir bis heute schenkt.

Mein Leben als Geschichte

Lies hier einen von mehreren Lebensläufen – alle wahr, alle meine. Der Zufallsgenerator entscheidet, welchen Du heute zu lesen bekommst.

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