Mein Lockdown 2008

Einmal war ich schon freiwillig im Lockdown …

 

Es war damals, 2008, nachdem mein Mann und meine Kinder verunglückt waren. Da hat mich meine Seele nach Hause geschickt. Weg von den Menschen. Weg vom Leben. Hinein in mich selbst. 

Diese Seelenzeit 2008 bezeichne ich heute als wertvollste Zeit meines Lebens. Heute, im Jahr 2020, frage ich mich, was ich aus dieser Zeit auf das Jetzt übertragen kann. Vielleicht werde ich das Jahr 2020 auch einmal „wertvoll“ nennen können? Was meiner Seele früher geholfen hat, darf mir doch auch heute gut tun. In diesem Vortrag zähle ich auf, was mich 2008 überleben – und im Überleben glücklich sein ließ. Glücklich auf neue, auf tiefere Art.

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Hier die Impulsfragen aus dem Video:

1. Alleinsein, das nicht einsam ist.

  • Wer versteht Sie, ohne, dass Sie viel erklären müssen?
  • An wessen Leben haben Sie Teil?
  • Mit wem können Sie anknüpfen, als sei nichts gewesen?
  • Welche Erfahrungen machen Sie gerade wirklich/eigentlich?
  • Wer hat über solche Erfahrungen geschrieben?
  • Wie denken Menschen, die Ihnen gefallen, über die aktuelle Situation?
  • Wo gibt es Mitfahrgelegenheiten ohne Verpflichtung?

2. Ein sicherer Raum

  • Wie groß sind die Inseln, wie lang sind die Inselurlaube, die Ihnen möglich sind?
  • Wie wollen Sie sie gestalten?
  • Was tun Sie für Ihre Sicherheit?
  • Wer hilft Ihnen dabei, sich zu informieren?
  • Wie weit trauen Sie sich in den See der Gefühle?
    (Einen Schritt weiter. Einen Atemzug länger. Mehr braucht es nicht.)
  • Wie wenig Worte braucht es, um auszusprechen, was jetzt gerade ist?
    (Ein wahrer Satz)

3. Perspektive

  • Wo führt das (Ihrer Meinung nach) alles hin?
  • Welcher ist Ihr Worst Case? Und was kommt nach diesem Bild?
  • Was ist immer noch gut, auch wenn es nicht mehr gut wird in dem Sinne, wie wir es kannten?
  • Was bleibt?
  • Wer sind Sie, wenn Sie nicht mehr Sie (bzw. Ihr Notfalls-Ich) sind?

4. Kraftausdrücke

  • Wohin richten Sie Ihr Laserschwert? (Intention – WER will ich sein? WOFÜR setze ich mich heute ein?)

5. Beschäftigung

  • Was machen Sie, während Ihr Hirn Urlaub macht?
  • Wie gestalten Sie Ihre Buchstabenfreie Zeit? (Dinge, bei denen ich kein schlechtes Gewissen habe.)

FRAGE: WO FINDEN SIE ERHOLUNG? WIE FINDEN SIE WIEDER IN IHRE MITTE?

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