Lebensweg-Beschreibung

Die klassischste meiner Lebenslauf-Varianten, übernommen von meiner Autoren-Homepage barbara-pachl-eberhart.at

 

Geboren wurde ich am 31.3.1974 um 16:30 in Wien. Ich bin also Widder mit Aszendent Jungfrau (die Zeit, die Sie gebraucht hätten, um das zu recherchieren, können Sie jetzt gemütlich noch auf meiner Homepage verbringen).

 

Meine Matura legte ich im Gymnasium Zirkusgasse, Wien II ab. Mit Auszeichnung. Denn gelernt habe ich immer schon gerne, und ich habe bis heute nicht damit aufgehört, auch wenn es jetzt keine Noten mehr dafür gibt.

 

Erst nach meiner Reifeprüfung entdeckte ich den echten Zirkus, als ich mich nach fünf Jahren Querflötenstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien erstmals fragte, warum da unten im Publikum eigentlich nie jemand lacht, und diese Tatsache unendlich traurig fand.

 

Ich beendete mein Studium in großer Dankbarkeit – zwei Monate vor der Diplomprüfung. Ich begann, Straßentheater zu spielen. Und erlernte das Jonglieren. Einen Sport, der so vieles zu verbinden vermag. Hirnhälften. Menschen. Interessen, Talente, Generationen.

 

Auf der Suche nach einem Brotberuf ließ ich mich inzwischen zur Volksschullehrerin ausbilden. Nach vier Wochen Praktikum hängte ich den Beruf vorerst an den Nagel, weil meine Klasse nur gelacht und kaum etwas gelernt hatte.

 

Konsequenterweise machte ich mich daran, Menschen zum Lachen zu bringen, und verdiente damit sogar meine Brötchen. Damit erfüllte ich mir einen Traum, der viel älter war als mein Reifeprüfungszeugnis: Ich wurde Rote Nasen Clowndoctor. Außerdem: Steirerin, Ehefrau und Mutter. Alles zugleich, gleich zu Beginn des neuen Jahrtausends. Ein Leben in Liebe. Ein Leben als Clownfamilie. Vater, Mutter, Sohn und Tochter.

 

Am 20. März 2008 war ich nicht anwesend an der großen Kreuzung, die seither mein Leben bestimmt. An jener Kreuzung, an der mein Mann, mein Sohn, meine Tochter und ein Zug aufeinandertrafen.

 

Mit dem SPIEGEL-Bestseller „vier minus drei“ wurde ich zur Autorin. Mit allem, was dazugehört: Schreiben, lesen, zuhören. Nachdenken, weiterschreiben, vortragen. Teilen, mitteilen, unterrichten.

 

Ich lernte weiter und wurde akademische Atempädagogin und Dialogprozessbegleiterin sowie Lebens- und Sozialberaterin mit künstlerisch-kreativem und systemischem Schwerpunkt.

 

Außerdem bin ich heute Ehrenbotschafterin der Rote Nasen Clowndoctors und als solche eine Dolmetscherin zwischen der reichen, wunderbaren Welt der Clowns und dem sogenannten „ernsten Leben“.

 

Seit Juli 2012 war und bin ich als Referentin in diversen Bildungshäusern als Seminarleiterin in den Bereichen kreatives Schreiben, biographisch-literarisches Schreiben und Dialogprozess nach David Bohm tätig. Zudem halte ich Vorträge über Resilienz und Trauerbewältigung.

 

Als Seminarleiterin und Trainerin in Firmen und Institutionen widme ich mich vor allem dem geglückten Dialog – und der Frage, wie man Menschen für die mutige Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Lebens und der Zeit, in der wir leben, begeistern kann.

 

Der Dialog in all seinen Facetten begleitet mein Leben – privat, beruflich, persönlich, online und auf Bühnen. So war ich unter der Intendanz von Ulrich Reinthaller am Aufbau des Dialogikum Phönixberg in Rabenstein an der Pielach (NÖ) beteiligt, wo ich 2014 und 2015 auch als Speakerin eingeladen war

 

Über die neuen Medien durfte ich bereits mehrere tausendeMenschen für den Dialog mit sich selbst auf dem Papier begeistern. Meine Schreibimpulse „Sonnenseiten, Glücksmomente und Honigtropfen auf Papier“ waren der Beginn meiner Tätigkeit als Online-Schreibtrainerin. Inzwischen biete ich viele verschiedene Online-Kurse an.

 

Das Jahr 2015 war für mich das Jahr des Abschieds und des Neubeginns. Sieben Jahre nach dem Tod meiner Familie (ich glaube an die Magie der Sieben-Jahres-Zyklen) durfte ich ch noch einmal, auf großer Lesereise, über Trauer sprechen, meine Lern- und Lebenserfahrungen reflektieren und mich für alles erkenntlich zeigen, was mir das Trauern über das Leben beigebracht hat.

 

Nach dem Besuch eines kleinen Sternenkindes in meinem Bauch, das von Februar bis März 2015 sechs Wochen lang in mir gewohnt hat, wurde mir klar, dass nun langsam ein neuer Lebensabschnitt beginnen dufte, in dem ich die Trauer auch als berufliches Standbein hinter mir ließ.

 

Seit dem Besuch meines Sternenkindes weiß ich: Es ist gut, das anzunehmen, was mir das Leben serviert. Ich habe geübt, dem Leben zu vertrauen und auf seine Rufe zu antworten. Doch (darauf hätte ich fast vergessen): Ich darf auch mitreden. Ich darf etwas wollen, ich darf mir etwas wünschen. Leichtigkeit zum Besipiel, Sesshaftigkeit, ein Abo im Fitness-Club und Zeit für Wort-Spiele und neue Buchprojekte. Mein Wunsch für die Zukunft: weiter Schreiben. Und die Freude, die mir das Schreiben schenkt, an andere weitergeben.

 

Und dann gibt es da noch …

 

die Wünsche, die man sich gar nicht mehr zu wünschen getraut hat. Wünsche, die sich gerade dann erfüllen, wenn man sie losgelassen hat.

 

Erika Johanna Reinthaller!

 

Am 12. März 2017 durfte ich noch einmal Mutter einer kerngesunden, zuckersüßen, wunderhübschen und durch und durch freundlichen Tochter werden.

 

Nun lebe ich also als „Working-Mum“ und bin dabei sehr glücklich.

2017 erschien mein drittes Buch: „Federleicht, die kreative Schreibwerkstatt. Wie die Kraft Ihrer Sprache zur Lebenskraft wird.“

2018 erschien das vierte: „Wunder warten gleich ums Eck“.

 

Derzeit bin ich vor allem als Leiterin biographisch-literarischer und persönlichkeitsbildender Schreibwerkstätten unterwegs und freue mich auf alles, was das Leben noch bringt.

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